Bauschuttrecycling
Kreislaufwirtschaft im Baustoffrecycling

Kreislaufwirtschaft auf dem Bau Rheinland-Pfalz

Mineralische Bauabfälle sind mit Abstand der größte Abfallmassenstrom in Deutschland. Die Reduzierung und Verwertung von Bauabfällen sind daher wichtige Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Weitere Informationen

Aktuelle Nachrichten

Gütegesicherter RC-Baustoff

Im "Bündnis Kreislaufwirtschaft auf dem Bau" wurde das "System der Gütesicherung Rheinland-Pfalz" vereinbart. Die anerkannten Prüfstellen melden dem Landesamt als zentrale Stelle die güteüberwachten Recyclingbaustoffe.

Weitere Informationen finden Sie in der fortlaufend aktualisierten Liste der Produzenten von Recyclingbaustoffen, die dem System „Gütesicherung Rheinland-Pfalz“ angehören.

Kontrollierter Rückbau

Eine Kreislaufwirtschaft auf dem Bau funktioniert dann, wenn RC-Baustoffe die gleichen Eigenschaften aufweisen wie die konventionell auf Basis primärer Rohstoffe hergestellten Baustoffe. Die entsprechenden Regelwerke für die Baustoffe im Straßen- und Wegebau als auch diejenigen für Zuschlagsstoffe für den Hochbau unterscheiden darin auch nicht. Für einen Bauherren wichtig ist es, das angefragte Produkt in der geforderten Eigenschaft zu erhalten und dies nachweislich einer entsprechenden Güteüberwachung und Qualitätssicherung. Die Zusammensetzung des Produktes und die Produktionsweise ist deutlich von nachrangigem Interesse.

Entsorgung über Deponien

Deponien sind grundsätzlich Anlagen zur Abfallbeseitigung. Abfälle dürfen nach der geltenden Rechtslage (KrWG) nur dann beseitigt werden, wenn sie sich nicht verwerten lassen. Nach §7 (2) KrWG sind die Erzeuger oder Besitzer von Abfällen zur Verwertung ihrer Abfälle verpflichtet.

Nach § 6 (1) KrWG stehen die Maßnahmen der Vermeidung und Abfallbewirtschaftung in folgender 5-stufiger Abfallhierarchie:

  • Vermeidung
  • Vorbereitung zur Wiederverwertung
  • Recycling
  • sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung
  • Beseitigung

Innovative Verfahren

Infolge der Verlagerung der Bautätigkeiten in die Entwicklung im Bestand und dies sowohl im Straßen und Wegebau als auch im Hochbau, führt dies zu einem weiter anwachsenden Aufkommen an mineralischen Bauabfällen. Diese Massenströme gilt es als sekundäre Rohstoffe zu nutzen und sie so aufzubereiten, dass sie als hochwertige Bauprodukte gleichwertig zu konventionellen Baustoffen wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können. Ein Unterfangen, das schon heute nicht immer und für alle Ausgangsmaterialien gelingt

 

 

Nutzung von Recycling-Baustoffen

Nach oben