Tabelle 1: Zulässige Anteile rezyklierter Gesteinskörnungen > 2 mm für die Herstellung von Beton, bezogen auf die gesamte Gesteinskörnung (Vol.-%) nach Tabelle 1 DAfStb-Richtlinie Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen
Tabelle 2: Auszug aus den geforderten Prüfungen zur technischen Eignung für Gesteinskörnungstyp 2. Nach DIN 1045-2 Anhang U – Anforderungen an die Verwendung von Gesteinskörnungen und nach DAfStb-Richtlinie Beton nach DIN EN 206-
Tabelle 3: Umweltchemische Prüfwerte in Anlehnung an DIN 4226-100
Tabelle 4: Zulässige Anteile rezyklierter Gesteinskörnungen 2 mm, bezogen auf die gesamte Gesteinskörnung (Vol.-%). Auszug aus Tabelle 5 DAfStb-Richtlinie Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen

Nach den Vorgaben des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton darf rezyklierte  Gesteinskörnung der Typen 1 und 2 nach DIN 4226-100 bei der Herstellung von  Betonen nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 bis zu einer Druckfestigkeitsklasse C  30/37 eingesetzt werden. Zusammen mit den zulässigen Expositionsklassen ergeben sich daraus die für den Hausbau typischen Betonsorten. Wie die Praxis zeigt, lassen sich auch Betone mit hohem Wassereindringwiderstand (weiße Wanne) sowie Sichtbeton als R-Beton herstellen. Da die Herkunft des Ausgangsmaterials für die RC-Gesteinskörnung nicht sicher nachvollzogen werden kann, kann diese nicht einer unbedenklichen Alkaliempfindlichkeitsklasse zugeordnet werden. Die praxisgerechtere Lösung liegt in der Begrenzung der Zementgehalte. Nach der Richtlinie „Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireaktionen im Beton, Teil 3“, sind hinsichtlich AKR-Problematik keine weiteren Maßnahmen notwendig, wenn der Zementgehalt bei den Feuchtigkeitsklassen W0 und WF auf maximal 350 kg/m³ Beton begrenzt wird.